326 Tage - Die Entstehung des Grundgesetzes - Im Auftrag der Länder

Zum ersten Mal seit der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wird eine Ausstellung zur Entstehung des Grundgesetzes für den öffentlichen Raum präsentiert!

In keinem Museum der Bundesrepublik Deutschland, in keinem Ausstellungshaus in unserem Land wird die Entstehungsgeschichte unserer Verfassung über einige Schlagworte hinaus thematisiert, geschweige denn dargestellt.

Die Texte der Ausstellung sind im Präsens geschrieben und fokussieren sich auf die Abfolge der Ereignisse zwischen Frühsommer 1948 und Mai 1949, sind also eine eher journalistisch als populärwissenschaftlich geschriebene Chronik des vergangenen „Abenteuer Zukunft Grundgesetz“.

Die Ausstellung korrigiert konsequent Klischees zur Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes und ersetzt sie durch pragmatische Schilderungen, die sich an den Protokollen und Berichten der Zeit orientierten und vor allem: Sie zeigt zum ersten Mal hunderte bisher nicht verwendeter Bilder zum Geschehen.

Mehr als 50 begleitende Kurzfilme ergänzen die Teste um Hintergründe, historische Wochenschauen, Kommentare, Sacherläuterungen und spannende Einzelereignisse.

Bis Februar 2027 werden allen Planen QR-Codes hinzugefügt, die zu den Playlists mit diesen Kurzfilmen zu allen wichtigen Detailthemen der Ausstellung führen.

Da uns natürlich an einer möglichst weiten Verbreitung der Ausstellung gelegen ist, bieten wir sie in verschiedenen technischen Varianten (Bauzaunplane, Roll up, Hohlkammerplatte, Poster) und verschiedenen Volumina an (12, 26, 31, 38, 47 und 68 Einheiten).

Dank der QR-Codes sind alle Themen der maximalen Variante mit 68 Einheiten auch bei Ausstellung einer gekürzten Variante digital komplett einsehbar.

Unsere konkreten Angebote an Landkreise, Kommunen, Bildungs-Institutionen, Schulen:

Ausstellung als Bauzaundruck (Mesh-Planen) im Format 342x175 cm

Zum Erwerb und dauerhaften Verbleib:
–  12 Planen: Euro 900,-
–  26 Planen: Euro 1.700,-
–  31 Planen: Euro 2.000,-
–  38 Planen: Euro 2.500,-
–  47 Planen: Euro 3.000,-
–  68 Planen: Euro 4.200,-

Leihweise für vier bis acht Wochen:
–  12 Planen: Euro 450,-
–  26 Planen: Euro 800,-
–  31 Planen: Euro 1.000,-
–  38 Planen: Euro 1.200,-
–  47 Planen: Euro 1.600,-
–  68 Planen: Euro 2.200,-

Ausstellung als Roll-ups 

Zum Erwerb und dauerhaften Verbleib: 
12 Roll-ups 150×300 cm:     Euro 1.800,-
12 Roll-ups 100×200 dm: 1.300,- 

Ausstellung als Hohlkammerplatten (Format 100×106 cm)

Zum Erwerb und dauerhaften Verbleib:
–  12 Hohlkammerplatten: Euro 280,-
–  26 Hohlkammerplatten: Euro 370,-
–  31 Hohlkammerplatten: Euro 420,-
–  38 Hohlkammerplatten: Euro 480,-
–  47 Hohlkammerplatten: Euro 610,-

Ausstellung als Posterdrucke (Papiergewicht 170 g/qm)

Format 100×140 cm  
Zum Erwerb und dauerhaften Verbleib:
–  12 Poster: Euro 260,-
–  26 Poster:  Euro 320,-
–  31 Poster: Euro 350,-
–  47 Poster: Euro 550,-

Format DIN A1
Zum Erwerb und dauerhaften Verbleib:
–  12 Poster: Euro 95,-

Die Ausstellung steht ab 1. März 2027 in vollem Umfang zur Verfügung und kann ab diesem Datum ausgeliefert werden.
Der Eindruck Ihres Logos, Ihrer Stadtsignatur etc. ist nach Vereinbarung möglich.
Alle Preise verstehen sich inkl. MWSt und zzgl. Versandkosten

Vollversion mit 68 Planen

Nebenstehend eine Übersicht über die Bauzaun-Planen der Ausstellung. Sie besteht aus 68 Planen. 

Bitte das Bild anklicken, um die Planen zu öffnen. 

Gekürzte Versionen: (bitte jeweils das Bild darüber anklicken, um die Planen zu öffnen)

Gekürzte Version mit 47 Planen
Gekürzte Version mit 47 Planen
Gekürzte Version mit 47 Planen
Gekürzte Version mit 38 Planen
Gekürzte Version mit 47 Planen
Gekürzte Version mit 31 Planen
Gekürzte Version mit 47 Planen
Kurzversion mit 26 Planen

Appell!

„326 Tage – Die Entstehung des Grundgesetzes“ – Instrument der Demokratiesicherung und der Demokratiebildung

Buchstäblich für die Demokratie aktiv zu werben ist inzwischen in Europa eine Aufgabe für jeden Demokraten, neuerdings: Gerade auch in Deutschland.

Dass mit einer ubiquitären Ausstellung im öffentlichen Raum zu versuchen ist ein erfolgversprechender Lösungsansatz:

Diese Bauzaun-Ausstellung wird vervielfältigt werden, und zwar so oft, wie sie geordert wird. Und ein Erwerb lohnt sich, bietet sie doch jeder Kommune, jedem Veranstalter vor Ort die Möglichkeit, jedes Jahr wieder dem nächsten Jahrgang von Schülerinnen und Schülern, in der nächsten Kultursaison neuem Publikum das überragende und unsere Freiheit begründende Thema „Grundgesetz“ nahe zu bringen, insbesondere rund um den „Tag der Demokratiegeschichte“, den „Tag des Grundgesetzes“ oder den „Internationalen Tag der Demokratie“.

Die Präsenz des Grundgesetzes, hier: seiner Entstehung, könnte also an hunderten Orten gleichzeitig in Deutschland stattfinden – wenn Sie es wollen!

Prägnante Texte, erläuternde Kurzfilme, noch nie gezeigtes Bild-, Text- und Tonmaterial: So präsent war das Grundgesetz noch nie!

Retten wir damit unsere Demokratie? Natürlich nicht. Aber: Es ist ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein, und wir hoffen, dass er vielfach tropft. Demokratiebildung ist ein sehr kleiner Bereich unserer Bildungsanstrengungen aller insgesamt, aber ein wichtiger. Bundespräsident Roman Herzog hat schon vor fast 30 Jahren in seiner berühmten „Ruck“-Rede zum Bildungsdesaster gesagt, was zu sagen war.

„326 Tage – Die Entstehung des Grundgesetzes“ ist unser Versuch einer neuen Art der politischen Bildung, die wir für dringend erforderlich halten: Auch wenn die Kommunen Deutschlands nach ihren Kommunalverfassungen natürlich und sinnvollerweise dafür nicht zuständig sind, so sind sie doch die Verwalter und Gestalter des öffentlichen Raumes in Deutschland.

Ihnen steht einzeln oder in Summe die Möglichkeit offen, mit relativ geringem Aufwand einen großen Teil der deutschen Öffentlichkeit zu erreichen und damit de facto Demokratiebildung zu betreiben.

Das kann mit unserer Ausstellung „326 Tage – Die Entstehung des Grundgesetzes“ geschehen.

Vielleicht wird es von weiteren Bauzaun-Ausstellungen zu den Institutionen des Grundgesetzes, zu den Grundrechten etc. gefolgt werden können.

Unsere ersten Erfahrungen mit den "Bauzäunen der Demokratie"

Schnappschüsse aus Königstein, Frankfurt, Neustadt, Steinbach, Limburg, Bad Honnef, Kriftel, Oberursel:

Demokratiebildung im öffentlichen Raum: Das Angebot zur Findung einer eigenen ganz persönlichen Identität aufgrund unserer Demokratiegeschichte! Die Demokratie befindet sich, um im Bild zu bleiben, „im Dauerwahlkampf“ für sich selbst. Also verhalten wir uns auch so wie im Wahlkampf: Gehen wir zu den Bürgerinnen und Bürgern, stellen uns in ihren Alltagsräumen zuversichtlich in den Weg und informieren über unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wenn sie uns dort begegnen, haben sie zwar nicht nach uns gesucht, aber wir haben sie gefunden! Präsenz allein im Internet oder im Buch hat noch nie ausgereicht!

Wissen über Demokratie zu schaffen ist ein Auftrag an jeden von uns, für sich selbst zuerst und dann für alle, die uns umgeben. Jede Kommune hat Bauzäune, jede Kommune hat also mehr praktische und preiswerte Möglichkeiten zur Demokratiebildung als Länder, Museen und Bildungsträger jeder Coleur.

Die Kommune ist das Gerüst unserer Demokratie, und Demokratie lebt von „bottom up“, genauso wie die Demokratie auch von unten nach oben stirbt.

Deutschland braucht ein neues Narrativ für seine Demokratie und das kann allein auf der Erfolgsgeschichte des Grundgesetzes und seines Staates, der Bundesrepublik Deutschland, begründet werden.

Das allerdings sollte ganz anders präsent sein in Zukunft: Der akademisch geprägten Feierkultur anlässlich von Jubiläen sollte geballte, interessante, kurzweilige und grundsätzliche Information überall für jedermann folgen. Vor 70 Jahren ging das dank der Tageszeitungen. Heute, im Zeitalter der medialen Zerfledderung funktioniert das nicht mehr. Es bleibt also der bisher ungenutzte öffentliche Raum. Dafür ist die Ausstellung „326 Tage – Die Entstehung des Grundgesetzes“ ein erster Schritt.

Lassen Sie uns diesen ersten Schritt zusammen gehen!

Prof. Dr. Stephan Harbarth während des Festaktes „75 Jahre Bundesverfassungsgericht“ am 28. September 2026:

„Wäre es nicht eine wunderbare Vorstellung, jede Richterin und jeder Richter in Deutschland besuchte einmal jährlich eine Schule oder einen Ort des Bürgerdialogs, um Verfassung, Rechtsstaatlichkeit und Justiz aus erster Hand zu erklären und darüber zu sprechen?

Recht muss nicht nur gesprochen, sondern auch besprochen, das heißt erläutert werden.

Naives Zutrauen in die Allmacht der Verfassung und des Rechts allein verbürgt gleichwohl keine glückliche Zukunft. … Es geht … auch um die Vermittlung der grundlegenden Funktionsmechanismen und Bedingungen des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats.“

Dieser idealistischen Vorstellung können wir nur beipflichten.

Und wir fügen hinzu: Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unseres Landes sind die zweite gesellschaftlich relevante Gruppe, die hier prägend aktiv werden könnte, auch wenn keine Kommunalverfassung sie dazu auffordert.

Dafür ist unsere Bauzaun-Ausstellung „Die Entstehung des Grundgesetzes“ nicht nur ein Anfang, eine praktische Möglichkeit, sie ist nicht nur ein Angebot, sondern gleichzeitig eine Aufforderung, eben gemeinsam einen ersten Schritt zu gehen.